Kreis ist Energie-Kommune des Jahrzehnts.

Der Rhein-Hunsrück-Kreis ist Vorreiter der grünen Energie­wende, denn schon heute pro­duziert die Region mit Bioener­gie, Solarparks und Windkraft mehr Ökostrom als die Men­schen vor Ort verbrauchen. Das kann sich sehen lassen: Exper­ten aus aller Welt kommen in den Kreis, um ökologische In­novationen, Energiewende und Klimaschutz live zu erleben. Mit der Auszeichnung „Energie-Kommune des Jahrzehnts“ wurde Ende November bundesweit anerkannt, was der Landkreis in den letzten Jahren mit Erfolg geleistet hat: Er ist einer der ersten Null-Emissions-Landkreise deutschlandweit.

2011 verabschiedete der Kreis­tag im Hinblick auf die ge­plante Energiewende und den Agenda-21-Prozess ein Klima­schutzkonzept, um Energie­importkosten einzusparen und die lokalen erneuerbaren Energiepotentiale auszuschöp­fen. Diese langfristige und nachhaltige Wirtschaftsförde­rung bringt eine enorme Wert­schöpfung für die Region: Die Einnahmen aus erneuerbaren Energien und die Einsparungen durch Effizienzmaßnahmen haben den Kommunen im Kreis sowie den Bürgern finanzielle Spielräume zur Entwicklung des ländlichen Raums gegeben.

„Die Nahwärmenetze, Wind­energieanlagen auf kommuna­len Flächen sowie viele weitere Projekte schaffen eine kommu­nale Wertschöpfung von jähr­lich rund 44 Millionen Euro. Damit sind die Rücklagen der Ortsgemein­den auf 84 Millionen Euro gewachsen.“, sagte Landrat Marlon Bröhr. Mit nur rund 20 % des Landesdurchschnitts ist der Landkreis so gut wie schul­denfrei.

All das kommt auch den Bür­gern direkt zu Gute: Hohe In­vestitionen in Energieanlagen bringen Auftragsvolumen für das heimische Handwerk, neue Arbeitsplätze und Pachtein­nahmen für die Gemeinden. Diese können damit wieder­um Projekte verwirklichen, die sinnvoll und konsequent die Daseinsvorsorge in den Dörfern und Städten des Rhein-Huns­rück-Kreises gewährleis­ten. Zahlreiche bürgerlich in­itiierte Projekte machen das Leben in der Region vielfältig und lebenswert, sei es das gemeinsam nutzbare Bürgerauto oder die Hängeseilbrücke „Geierlay“. Erneuerbare Energien bilden auch die Grundlage für bereits 16 Nahwärmenetze in verschie­denen Dörfern.

Als Basis für den Klimaschutz braucht es vor allem die Menschen vor Ort. Dies führt Um­weltministerin Ulrike Höfken aus und erklärt: „Ich bin fasziniert, was im Rhein- Hunsrück-Kreis in vergleich­bar kurzer Zeit entstanden ist. Mut, Vision und Tatkraft leisten hier wirksamen Klimaschutz und festigen die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Ener­giewende. Damit dient der Kreis als wertvolles und moti­vierendes Vorbild für viele wei­tere Kommunen.“

Regionalrat Wirtschaft Rhein-Hunsrück e.V.
Hannah Wagner
Koblenzer Straße 3
55469 Simmern
Tel: 06761 - 96442-16
Email: wagner@rhein-hunsrueck.de

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