Wir sind Vorreiter in Umweltfragen.

Wir sind Vor-Macher in der grünen Energiewende, denn schon heute produziert der Rhein-Hunsrück-Kreis mit Bioenergie, Solarparks und Windkraft mehr Ökostrom als die Menschen vor Ort verbrauchen. Das kann sich sehen lassen: Experten aus aller Welt kommen in unseren Kreis, weil wir uns auf ökologische Innovationen verstehen und Klimaschutz leben. Ursprüngliche Natur, ein Nationalpark und lokale Erzeuger in der Landwirtschaft tragen ebenfalls zu einer lebenswerten und sauberen Zukunft bei.

Wir handeln verantwortungsbewusst.

Seit Jahren verfolgt der Rhein-Hunsrück-Kreis ein Klimaschutzkonzept, das nicht nur auf den Schutz der Umwelt abzielt, sondern vor allem auch regionale Wertschöpfung groß schreibt. Verantwortungsbewusstes Handeln für Mensch und Natur, lokale Wertschöpfungsketten und Umweltschutz machen unsere Region fit für die Zukunft.

Wir sind Vor-Macher beim Klimaschutz.

Wir blicken nicht nur in die Zukunft, sondern gestalten sie auch mit: 2011 verabschiedete der Kreistag im Hinblick auf die geplante Energiewende und den Agenda-21-Prozess ein Klimaschutzkonzept, um Energieimportkosten einzusparen und die lokalen erneuerbaren Energiepotentiale aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse auszuschöpfen. Diese langfristige und nachhaltige Wirtschaftsförderung bringt eine enorme Wertschöpfung für die Region. Nicht ohne Grund haben die Kommunen im Rhein-Hunsrück-Kreis mit Abstand die niedrigste öffentliche Verschuldung in ganz Rheinland-Pfalz: Aktuell beträgt der Schuldenstand nur noch 20 % des Landesdurchschnitts.
All das kommt auch den Bürgern direkt zu Gute: Hohe Investitionen in Energieanlagen bringen Auftragsvolumen für das heimische Handwerk, neue Arbeitsplätze und Pachteinnahmen für die Gemeinden. Diese können dann wiederum Projekte verwirklichen, die sinnvoll und konsequent die Daseinsvorsorge in den Dörfern und Städten des Rhein-Hunsrück-Kreises gewährleisten. Zahlreiche bürgerlich initiierte Projekte machen das Leben in der Region vielfältig und lebenswert. Die Hängeseilbrücke "Geierlay" in Mörsdorf ist nur ein Beispiel, das Strahlkraft in die gesamte Region hat. Erneuerbare Energien bilden auch die Grundlage für bereits 16 Nahwärmenetze in verschiedenen Dörfern.
Das Klimaschutzprojekt des Rhein-Hunsrück-Kreises mit all seinen positiven Einflüssen findet weltweit Beachtung und Delegationen von überall kommen in unsere Region, um sich an der Umsetzung vor Ort ein Beispiel zu nehmen. Etliche Auszeichnungen erhielt der Kreis, unter anderem auch den Europäischen Solarpreis 2011.


Unser Klimaschutzkonzept.


Wir nutzen, was die Natur zur Verfügung stellt.

Die Sonneneneinstrahlung im Kreis beträgt rund 1000 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Das bedeutet: Auf der Fläche eines Bierdeckels (10x10cm) spendet die Sonne uns jährlich den Energiegehalt von einem Liter Heizöl. Mit Hilfe dieser Energie lässt sich Strom durch Photovoltaikanlagen und Wärme durch solarthermische Anlagen erzeugen.

Rund 45 % der Kreisfläche sind mit Wald bewachsen, 41 % werden landwirtschaftlich genutzt. Die dort produzierte Biomasse hat einen hohen Stellenwert: Restprodukte der Land- und Forstwirtschaft finden Verwendung als Heizmaterial oder in Biogasanlagen. Zum Beispiel werden Grünschnittabfälle genutzt, um an mehreren Orten Schulen und andere öffentliche Gebäude zu beheizen.

Die Windkraftnutzung ist die leistungsstärkste Form der erneuerbaren Energiegewinnung und bestimmendes Thema im Landkreis. Sie trägt dazu bei, dass sich die Region innerhalb weniger Jahre von einem reinen Stromimporteur zu einem bilanziellen Exporteur erneuerbaren Stroms entwickelt hat.

Geothermie ist eine in Wärmeform gespeicherte Energie unterhalb der festen Erdoberfläche. Bei dieser Art der Energiegewinnung wird mit Hilfe von elektrisch betriebenen Wärmepumpen Erdwärme für Heizungen und Warmwasserbereitung nutzbar gemacht. Gerade in energieeffizienten Gebäuden nutzen wir diese Möglichkeit der Energiegewinnung aus natürlichen Ressourcen.

Die Energie von Wasser wurde auch im Rhein-Hunsrück-Kreis schon in einem Zeitalter weit vor der Industrialisierung, beispielsweise bei den Wassermühlen im Baybachtal, genutzt. Heute wird die potenzielle Energie des Wassers mittels Turbinen in Rotationsenergie umgewandelt, welche zum Antrieb von Maschinen oder Generatoren gebraucht wird.

Mehr Infos zum Thema Klimaschutz gibt's hier: 
https://www.kreis-sim.de/Klimaschutz

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